
Die Schweizer Casinos boomen.
<zurueck>2007 konnten die 17 Spielbanken des Schweizer Casino-Verbandes (SCV) mehr als fünf Millionen Besucher verzeichnen – 300 000 mehr als 2006. Auch der Bruttospielertrag stieg um 5,4 Prozent auf 908,8 Millionen Franken. Drei Viertel davon stammen aus den Glücksspielautomaten. Das freut auch die AHV und die Standortkantone: Die Spielbankenabgabe betrug 482,2 Millionen Franken. 2700 Personen wurden gesperrt, 84 Prozent davon freiwillig.
Das drohende Rauchverbot sowie die geplante Mehrwertsteuer auf dem Bruttospielertrag bereiten dem SCV Kummer, ebenso die Konkurrenz durch Pokerturniere, die ausserhalb von Casinos durchgeführt werden dürfen. Dagegen geht der SCV juristisch vor: Glücksspiele um Geld sollen weiterhin nur in Casinos zugelassen werden. Den Vorwurf, man wolle sich nur Pfründe sichern, lässt Geschäftsführer Marc Friedrich nicht gelten: «Bei Pokerturnieren ist unser Verdienst sehr gering.» Die Einsätze fliessen ganz in den Preispool oder es wird eine Gebühr von 10 Prozent des Buy-Ins erhoben.
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